Praktische Tipps für Ihre SMS-Kampagnen

SMS-Kampagnen sind in der Regel erfolgreicher als klassische Werbemittel. Aber man kann sie auch perfekt kombinieren. Wenn Sie neu in der Welt der SMS-Kampagnen sind, finden Sie hier wichtige Tipps und Informationen für Ihre ersten Kampagnen.

1. Kontaktdaten sammeln

Für Ihre SMS-Kampagnen brauchen Sie natürlich Handynummern. Aus rechtlichen Gründen dürfen Sie nicht einfach die Telefonnummern Ihrer Bestandskunden verwenden, sondern müssen von jeden einzelnen Kontakt eine Einverständniserklärung haben. Deshalb haben wir hier einige Möglichkeiten für sie gesammelt, wie Sie legal und effizient an Handynummern von potenziellen Kunden kommen.

Die gute Nachricht: Für SMS-Benachrichtigungen brauchen Sie kein Einverständnis Ihrer Kunden. Das betrifft alle SMS mit informativem Inhalt wie zum Beispiel Terminerinnerungen, Zustell-Informationen, Abholtermine usw. Für diese Zwecke können Sie einfach die Telefonnummern in Ihre Listen in Ihr SMSup-Kundenkonto hochladen und mit dem Versenden anfangen.

Anders sieht es mit Marketing-SMS aus. Dazu zählen alle SMS mit einem kommerziellen Hintergrund wie zum Beispiel Sonderangebote, Rabattcodes usw. Wie Sie Telefonnummern für diese Zwecke sammeln, verraten wir Ihnen auf dieser Seite.

Wenn Ihre Kundendatenbank für SMS-Marketing noch völlig leer ist, müssen Sie Ihre Kunden erst auf das neue Angebot aufmerksam machen.

Wenn Sie dafür klassische Werbemittel einsetzen, schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Ihr Unternehmen wird (wieder) sichtbarer und Ihre Kunden melden sich für Ihren SMS-Service an.

Dafür eignen sich Plakate, Flyer, Werbeanzeigen und auch Postings und Anzeigen in sozialen Netzwerken. Entscheiden Sie sich für das Medium, wo Ihre Zielgruppe zu finden ist. Online, offline, im TV, Kino oder Radio.

Wichtig: Geben Sie Ihren potenziellen Interessenten einen guten Grund, sich für Ihren „SMS-Newsletter“ anzumelden. Sie können zum Beispiel unter allen Anmeldungen attraktive Preise verlosen, Rabattcodes anbieten oder Gutscheine verschenken.

Hier ein Beispiel für einen gelungenen Einladungstext:

Wir starten unseren neuen SMS-Newsletter!

Sie wollen keine Neuigkeiten mehr verpassen? Über unsere Aktionen und Angebote informiert bleiben? Dann melden Sie sich gleich für unseren neuen SMS-Newsletter an!

Unter allen Teilnehmern verlosen wir ein Wellness-Wochenende im Spa xyz

Senden Sie eine SMS mit „ich will“ an +49 000 000 000 und Sie nehmen automatisch am Gewinnspiel teil!

Welche Vorteile haben Ihre Kunden, wenn sie Ihren SMS-Service abonnieren? Überlegen Sie sich, was für Ihre Zielgruppe besonders reizvoll ist. Und kommunizieren Sie diese Vorteile klar und deutlich.

Wenn Sie ein Reisebüro besitzen, können Sie zum Beispiel über die Wasserqualität in Badeseen oder aktuelle Wetterdaten informieren. Und natürlich zusätzlich auf Ihre aktuellen Angebote hinweisen.

Für Gastronomiebetriebe bietet sich ein SMS-Service über Ihr Tagesmenü an. Mit unserem praktischen Shortlink-Tool können Sie auch ganz unkompliziert einen Link zu Reservierungs- oder Bestellseite bereitstellen.

Sie haben eine eigene Reklamationsabteilung? Oder ein Support-Team? Dann dürfen Sie nach jedem Gespräch eine Umfrage-SMS an die jeweiligen Kunden senden und nach der Zufriedenheit fragen. Nutzen Sie diese SMS und weisen Sie am Ende auf Ihren SMS-Newsletter hin.

Auch hier gilt: Locken Sie die Interessenten mit einem guten Angebot, das ihnen einen echten Mehrwert bietet. Wenn Ihr Angebot ankommt, haben Sie bald viele neue Kontaktdaten für Ihr SMSup-Konto!

Sie (oder Ihr Verkaufsteam) hat Tag für Tag direkten Kontakt zu Ihren Kunden. Fragen Sie sie einfach, ob sie an gelegentlichen Angeboten, Rabatten und Informationen Interesse hätten. Wenn ja, können sie vor Ort ihre Telefonnummer in eine Liste eintragen – und Sie müssen diese Daten nur noch in Ihr SMSup-Konto übertragen.

Wenn Ihnen die Kunden auch noch das Geburtsdatum verraten, können Sie sie jedes Jahr mit einer netten Geburtstags-SMS überraschen!

Achtung: Bereiten Sie dafür ein eigenes Anmeldeformular vor, in dem ausdrücklich das Einverständnis für den SMS-Versand abgefragt wird. Hier sollten Sie auch darauf hinweisen, dass die Kunden den Empfang jederzeit selbst stoppen können.

Gewinnspiele sind nach wie vor der Renner. Vielleicht haben Sie schon welche auf Social Media durchgeführt und damit den Betreibern wertvolle Kontaktdaten geliefert.

Wenn Sie selbst etwas davon haben wollen, wickeln Sie die nächste Verlosung besser über Ihr SMSup-Konto ab. Denn dann haben Sie viele neue potenzielle Kunden in Ihrer Datenbank!

Was sie konkret verlosen, ist Ihre Sache. Wichtig ist, dass Sie damit den Geschmack Ihrer Zielgruppe treffen. Es muss nicht gleich das neueste Elektroauto oder die Traumreise auf die Bahamas sein – oft reicht eine Kleinigkeit wie ein Abendessen zu zweit, Eintrittskarten für eine besondere Veranstaltung oder ein Tagespass für das örtliche Spa.

Natürlich sind auch Sachpreise gefragt. Das kann eine neue Schultasche für den Nachwuchs sein, ein besonderer Lippenstift oder ein Gutschein für ein paar Schuhe.

Tipp: Verlosen Sie immer mehr als einen Preis. Am besten ist es, wenn es einen hochwertigen ersten Preis gibt und viele für die Plätze 2-10 oder 2-50. Je größer die Chance auf einen Gewinn ist, desto mehr Menschen nehmen teil – und desto mehr Kontaktdaten bekommen Sie für zukünftige SMS-Kampagnen!

2. Zielgruppen definieren

Je besser Sie Ihre Zielgruppen kennen, desto zielsicherer und wirkungsvoller sind Ihre SMS-Kampagnen. Deshalb sollten Sie sich vor jedem Versand überlegen, was die Empfänger brauchen und wie sie reagieren.

Es macht natürlich wenig Sinn, Männern Rabattgutscheine für ein Schminkseminar anzubieten. Die Ergebnisse dürften eher enttäuschend ausfallen. Deshalb ist es so wichtig, verschiedene Kontakt-Listen für unterschiedliche Kampagnen zu verwenden.

Am besten, Sie filtern schon vorab Ihre Kundendatenbank nach Geschlecht und Alter. Je nach Branche kann es natürlich auch sinnvoll sein, zum Beispiel Kleidergrößen, Schuhgrößen, Automarke oder Hauttyp und vieles mehr einzutragen (sofern Sie diese Informationen haben).

Mit diesen verschiedenen Kontakt-Listen ergeben sich viele Marketing-Strategien und SMS-Kampagnen fast von selbst. Wenn zum Beispiel eine bestimmte Automarke ein neues Modell auf den Markt bringt, können Autohändler SMS-Einladungen zur Probefahrt an all die Kunden senden, die an dieser Marke Interesse haben.

Sehr wirkungsvoll sind auch gezielte Aktionen zu bestimmten Anlässen wie Muttertag, Vatertag, Ostern, Weihnachten usw. Mit den SMSup-Kontaktlisten ist es ein Kinderspiel, jeder Zielgruppe das perfekte Angebot zu machen!

3. SMS formulieren

Jetzt geht es ans Eingemachte, Sie schreiben Ihre erste SMS. Unser wichtigster Tipp: Fassen Sie sich kurz! Sie haben insgesamt 160 Zeichen zur Verfügung. Und diesen Platz sollten Sie bestmöglich nutzen.

Überlegen Sie sich also, was die Kernbotschaft Ihrer SMS ist. Und bringen Sie genau diese Botschaft auf den Punkt.

Am besten, Sie schreiben Ihre SMS in einem Textverarbeitungsprogramm vor. Damit haben Sie einerseits die Zeichenanzahl inklusive Leerzeichen im Blick und können andererseits Tippfehler schneller erkennen und ausbessern.

Wichtig ist, dass Ihre Empfänger sofort sehen, worum es in Ihrer SMS geht. Fangen Sie also mit einer kurzen Überschrift an. Wie zum Beispiel „Terminerinnerung“, „10 % Rabatt“, „Happy Birthday“, „Ihre Lieferung ist da“ oder „Sommerschlussverkauf“.

Danach fassen Sie in ein, zwei kurzen Sätzen zusammen, was Sie Ihren Kunden mitteilen wollen. Beim SMS-Marketing dürfen Sie dabei ruhig werblich sein. Zum Beispiel: „Holen Sie sich 10 % Rabatt auf Ihren nächsten Einkauf bei Müller Mode“, „Top-Geschenke für coole Osterhasen“ oder „Ihr Rabattcode wartet auf Sie!“

Tipp: Wenn Ihre Botschaft wesentlich länger ist, ist sie womöglich zu lange für eine SMS. Dann wäre es sinnvoll, eine eigene Landingpage zu erstellen, den SMS-Inhalt kurz und prägnant zu schreiben und dann einen Link zur Landingpage hinzuzufügen.

4. Wie oft und wann?

Bei Terminerinnerungen, Abholer-SMS, Geburtstags-SMS, Zustellungen oder Alarmierungen müssen Sie sich natürlich keine Gedanken über die Häufigkeit und den Versandzeitpunkt machen. Hier bestimmen die Ereignisse selbst, wann die SMS zugestellt werden muss.

Schwieriger wird es bei kommerziellen SMS-Kampagnen. Eine Grundregel: Versenden Sie KEINE täglichen SMS. Das wird selbst den hartgesottensten Fans zu viel. Die Obergrenze für Werbung sollten maximal 2-3 SMS pro Monat sein – aber auch nur dann, wenn Sie ein besonders gutes Angebot haben.

In der Zeit vor Feiertagen ist es übrigens sinnvoll, den Kunden mehr Zeit zu lassen. Kurz vor Weihnachten werden nur noch die Last-Minute-Einkäufer auf Ihre Aktionen anspringen (wenn Sie genau die erreichen wollen, können Sie natürlich auch noch am 23.12. versenden). Für alle anderen ist ein Aktionszeitraum von 2-3 Wochen vor dem Anlass optimal.

Dann bleibt noch die Frage nach der Uhrzeit. Berücksichtigen Sie am besten die Schlafenszeiten der Eulen und der Lerchen. Manche Leute arbeiten lange und schlafen länger, andere sind extreme Frühaufsteher. Aber beide haben etwas gemeinsam: Sie sind nicht besonders glücklich darüber, wenn sie von einer Werbe-SMS geweckt werden.

Deshalb sollten Sie eine Uhrzeit wählen, zu der Sie kaum jemanden stören würden. Der spätere Vormittag eignet sich gut, der Nachmittag ebenfalls. Und keine Sorge – wenn jemand gerade in einer wichtigen Geschäftsbesprechung ist, wird er oder sie die SMS garantiert später lesen.

5. Rechtliche Aspekte

Wie eingangs erwähnt, dürfen Sie keine Werbe-SMS an Kontakte versenden, die NICHT zugestimmt haben, sie müssen also vorher die Zustimmungen einholen, bevor Sie Ihre SMS-Kampagnen starten können. Bewahren Sie die Einverständniserklärungen auf jeden Fall auf, falls es eine Kontrolle der Datenschutzbehörde gibt.

Die Zustimmung kann entweder mit einer Unterschrift erteilt werden (zum Beispiel, wenn Sie auf einer Messe oder an einem Stand in einer Fußgängerzone Kontaktdaten sammeln) oder mit einer Checkbox in einem Anmeldeformular auf Ihrer Website.

Zusätzlich sind Sie verpflichtet, den SMS-Empfängern jederzeit eine Möglichkeit zur Abmeldung zu bieten. Bei SMSup ist das ganz einfach. Sie brauchen nur mit einem Klick den Abmeldelink am Ende jeder SMS einzufügen und fertig! Damit sind Ihre Aussendungen rechtskonform. Und Ihre Kunden können Ihre SMS-News jederzeit abbestellen.

Übrigens: Wenn Sie über Ihr SMSup-Konto personalisierte SMS versenden (zum Beispiel mit Ihrem Firmennamen als Absender), fügen wir den Abmeldelink automatisch hinzu.

Wenn ein Empfänger auf „STOP“ klickt, verschieben wir diesen Kontakt sofort für Sie in die Blacklist. Sie finden die Liste der Abmeldungen direkt in Ihrem Kundenkonto.